Ein sogenannter Realitätscheck der Website “Kita-Mythen-Schmitten“ entpuppt sich als Farce und wird der Bezeichnung „Realitätscheck“ nicht gerecht. „Falsche Zahlen, falsche Behauptungen, falsche Recherche, Verunsicherung und offensichtliche Täuschung der Bürgerinnen und Bürger.“ Als Vertreter von besorgten Eltern verbreitet die Redaktion der Webseite aus Unwissenheit oder gar beabsichtigt Unwahrheiten zum Thema Neubau Kindergarten am Pfarrheckenfeld. Hier wird absichtlich schlechte Stimmung gegen die FWG Schmitten verbreitet. Ob dahinter wirklich besorgte Eltern stehen, ist unklar.
Die FWG hat die Redaktion der Webseite auf Falschbehauptungen hingewiesen. Die Darstellung auf der Webseite wurde daraufhin in einem Fall still und leise angepasst. Die Antworten auf die anderen Fragen bleiben bisher aus. Dies ist eine besondere Vorgehensweise so kurz vor der Kommunalwahl. Die b-now sowie einzelne Gemeindevertreter/Kandidaten der CDU teilen diesen „Realitätscheck“ samt völlig falschen Kernpunkten fleißig auf Social Media Kanälen, ebenfalls unwissend, naiv oder gar beabsichtigt. Wahlkampf bedeutet immer Auseinandersetzung und Konfrontation, aber Fairness, Anstand und Ehrlichkeit sollten dabei nicht abhanden kommen.
Hier drei konkrete Beispiele gezielter falscher Behauptungen auf der Webseite „Kita-Mythen-Schmitten“.
1) Es wurde zunächst behauptet, die FWG hätte die Kosten für die neue Kita übertrieben. Nachdem die FWG der Redaktion der Webseite nachweisen konnte, dass ihre Zahlen nicht stimmen, wurde der Text auf der Webseite still und heimlich geändert. Eine Klarstellung, dass die ersten Zahlen und Behauptungen falsch und irreführend waren oder gar eine Entschuldigung, gab es nicht. In der freien Presse wäre so etwas undenkbar.
2) Der FWG wird vorgeworfen, sie habe behauptet, „Die FWG war immer gegen den Neubau„, um dann nachzuweisen, dass sie ursprünglich auch mal für den Neubau war. Auf Anfrage hat die Redaktion der Webseite nicht nachgewiesen, dass die FWG behauptet hat, sie sei schon immer gegen den Neubau gewesen. Die FWG hat ihre Meinungsänderung immer gut und transparent begründet. Insbesondere haben wir genau dargelegt, dass die Bedarfsschätzung mittelfristig zu hoch ist und den aufwändigen Neubau ökonomisch und ökologisch nicht rechtfertigt. Stattdessen hat die FWG wiederholt Investitionen in den Erhalt und Ausbau der Bestandskitas sowie die Erweiterung der Tagespflege beantragt. Wäre man den Vorschlägen der FWG gefolgt, gäbe es heute keine Engpässe.
3) Der FWG wird unterstellt, sie habe den besorgten Eltern der Montessori Kita im Sommer 2024 geantwortet: „Die Bürgermeisterin solle sich darum kümmern.“ Auf Anfrage konnte die Redaktion der Webseite eine solche Formulierung ebenfalls nicht belegen. In ihrem Schreiben an die Eltern hatte die FWG mitgeteilt, dass sie die Beunruhigung der Eltern teilt und für den Erhalt dieses Standortes ist, der auf Betreiben von FWG und CDU seit 2019 von der Gemeinde bezuschusst wurde. Der Verweis, dass in der Sache die Bürgermeisterin zuständig ist, war nicht nur formell richtig, sondern explizit von der Bürgermeisterin auch so von allen Parteien erbeten, um die Verhandlungen nicht zu gefährden, was die FWG voll unterstützt hat. Letzteres konnten die Eltern vielleicht nicht wissen, aber das rechtfertigt die von der Redaktion der Webseite manipulierte Umformulierung der FWG Antwort keinesfalls.
Die FWG spricht ihre Positionen offen aus und akzeptiert, wenn nicht alle ihrer Meinung sind. Recherchefehler, wie bei den Kita Kosten, können mal passieren, aber dann muss man dazu auch stehen. Nicht akzeptabel ist, wenn manipulierte Behauptungen unterstellt werden, um die Gegenseite zu diskreditieren. Damit werden „Realitätschecks“ zur reinen Farce.
Weitere Infos zum Thema und unsere Anträge aus der Vergangenheit dazu finden Sie hier: https://www.fwg-schmitten.de/aktuelles/kinderbetreuung/
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