Vertreter der FWG in:
GemeindevertretungAusschüssenGemeindevorstand, Verbänden

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Freunde der FWG,

 

am Sonntag, den 12. August 2018, in der Zeit von 11.00- 13.10 Uhr, fand eine Sondersitzung von Vorstand und Fraktion der FWG Schmitten statt.
Auf der Tagesordnung stand die Diskussion und Abstimmung zu der Frage, ob die Zusammenarbeit zwischen der FWG und Bürgermeister Marcus Kinkel fortgeführt werden soll.
Auf Grundlage des im Dezember 2017 aufgestellten 13-Punkte-Programms wurde die bisherige Zusammenarbeit im Jahr 2018 zwischen der FWG und dem Bürgermeister auf den Prüfstand gestellt und festgestellt,
dass 11 von 13 Punkten nicht als erfüllt angesehen werden müssen. Insbesondere die jüngsten Auseinandersetzungen in verschiedensten Themenbereichen, welche nicht mehr sachlich geführt wurden, haben letztendlich zu dieser Entscheidung der FWG geführt. Aus diesem Grund wurden folgende Beschlüsse gefasst:
1.) Die Zusammenarbeit zwischen der FWG-Fraktion und dem Bürgermeister Marcus Kinkel wird nicht weitergeführt. Kein Fraktionsmitglied hat für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister Marcus Kinkel gestimmt.
2.) Die Zusammenarbeit zwischen der FWG-Wählergemeinschaft und dem Bürgermeister wird aufgekündigt. Der Bürgermeister spricht nicht mehr im Namen der FWG und repräsentiert die FWG Schmitten nicht mehr in der Öffentlichkeit.
Der erweiterte Vorstand der Freien Wähler Gemeinschaft hat die Aufkündigung der Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister einstimmig beschlossen.

Den Rücktritt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Volker Lehwalder, bedauert Vorstand und Fraktion der FWG zu tiefst, akzeptiert und respektiert diese Entscheidung jedoch vollumfänglich und bedankt sich bei Volker Lehwalder für die hervorragende Arbeit in der FWG und zum Wohle der Gemeinde Schmitten.

 

Ihre FWG Schmitten

Dr. Wolfgang Pitzner                   Rainer Löw
Vorsitzender                                Fraktionsvorsitzender

 

Stellungnahme von Volker Lehwalder vom 13. August 2018

Nach mehr als zwanzigjähriger kommunalpolitischer Arbeit in Schmitten habe ich am Freitag, dem 10. August 2018 mein Mandat als Mitglied der Gemeindevertretung  mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Ich bedauere diesen Schritt sehr, sehe mich aber aus sachlichen und emotionalen Gründen dazu gezwungen. Hintergrund meiner Entscheidung ist die für mich persönlich nicht mehr tragbare Zusammenarbeit mit Bürgermeister Marcus Kinkel. Zu einer erfolgreichen Arbeit in der Kommunalpolitik sind aus meiner langjährigen Erfahrung und Überzeugung einige wenige Attribute unerlässlich. Dazu zählen unter anderem Vertrauen, Ehrlichkeit und Respekt im Umgang miteinander sowie eine Portion Unvoreingenommenheit in der politischen Debatte. Mit dem Streit um die zeitweise Nutzung des ehemaligen Sportplatzes am Schmittener Schwimmbad und der unsäglichen Diskussion mit dem Bürgermeister hierüber anlässlich der FWG Fraktionssitzung am Montag, dem 6. August 2018 sind diese wertvollen Eigenschaften „mit Füßen getreten worden“. Aller guten Sachargumente und einer uneingeschränkten Zustimmung durch die Besucherinnen und Besucher unseres Schwimmbades zum Trotz hat der Bürgermeister „ im Alleingang“ am Freitag, dem 9. August 2018 über die Presse verkündigt, dass die Nutzung des ehemaligen Sportplatzes als Parkplatz rückgängig gemacht wird. Ich möchte mit meinem Rücktritt von allen politischen Ämtern ein deutliches Zeichen setzen und klipp und klar für alle sichtbar machen, das ich mich von der Denk,- Handlungs- und Verhaltensweise unseres Bürgermeister ausdrücklich distanziere. So wie sich M. K. in seinem Amt als Bürgermeister gegenüber der FWG Fraktion und den Mitgliedern der Schmittener Gemeindevertretung verbal äußert und in der Amtsführung verhält, ist eine weitere Zusammenarbeit für mich nicht mehr machbar. Alle bisherigen Versuche und Bemühungen die Zusammenarbeit zwischen der FWG Fraktion und dem Bürgermeister zu verbessern sind leider gescheitert. Hierbei ärgert es mich am meisten, dass gerade ich es war, der immer zu M. K. Stand und die FWG mehrfach aufgefordert hat, an M. K. Als Bürgermeister festzuhalten. Das kann und will ich nicht mehr. Ich wünsche mir, dass meine wohlüberlegte Entscheidung  ein Signal ist, aus der die FWG und die gesamte Schmittener Gemeindevertretung gestärkt zum Wohle unserer Gemeinde hervorgeht. Natürlich werde ich der FWG auch künftig mit Rat und Tat zur Verfügung stehen, sofern das gewünscht wird. Bei der gesamten Mannschaft im Rathaus, der FWG Fraktion und den Mitgliedern der Gemeindevertretung möchte ich mich auf diesem Wege für die gute Zusammenarbeit und die schöne Zeit bedanken, die wir miteinander verbracht haben. Mir hat die kommunalpolitische Arbeit für Schmitten immer große Freude bereitet. 

Volker Lehwalder

 

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